Endrundenfeld komplett

Das Feld für die Endrunde ist komplett. Neben den gestern bereits qualifizierten SC Glandorf und Viktoria 08 Georgsmarienhütte setzten sich heute der SV Bad Rothenfelde und Viktoria Gesmold durch. Komplettiert wird das Feld von den besten Gruppenzweiten, dem SV Bad Laer und dem SC Melle 03.

Die Lokalmatador von der Spvg. Gaste-Hasbergen spielte letztlich das Zünglein an der Waage. Für den SC Melle 03, der nur zweitbester Gruppenzweiter vor dem Spieltag war, wurde es verdammt eng. Glane musste gegen Gaste mit zwei Toren Differenz gewinnen, der Lokalmatador hätte mit mindestens vier Toren Differenz siegen müssen. Gaste ging 2:0 in Front, Glane drehte die Partie komplett, stand erstmals nach 13 Minuten durch den Treffer von Justin Kemper vor dem Einzug in die Endrunde. Gaste kam auf 3:4 heran, Glane war wieder raus. Nach Treffern von Manuel Peters und Sven Niebusch war Glane beinahe sicher durch, Gaste zeigte aber eine exzellente Moral und traf noch dreimal. Sven Köllner, Andreas Suerkamp und Riccardo Jörling liessen Glane verzweifeln und Melle aus der Ferne jubeln. Für Gaste war das 0:4 gegen Viktoria Gesmold der "Bonebraker", die Minimalchance konnte letztlich nicht genutzt werden. Der TuS Glane war auch schon vorher nicht gerade mit Glück ausgestattet. Gegen Viktoria Gesmold stand es bis zehn Sekunden vor Ende der Partie noch 2:2, ehe Felix Rensmann den Siegtreffer für die Lila-Weissen nach einer Ecke förmlich erzwang. Bis sechs Minuten vor Ende der Partie hatten die Glaner sogar geführt. In der anderen Gruppe zog der SV Bad Rothenfelde ungefährdet seine Kreise. Alle drei Partien gewannen die Salinenstädter und liessen lediglich in der letzten, bedeutungslosen Partie gegen die Sportfreunde Oesede ein wenig die Zügel schleifen. Sehr gut verkaufte sich der SV Türkspor Melle, der als drittbester Gruppenzweiter die Segel letztlich streichen musste. In einer spannungsgeladenen, hochemotionalen Begegnung gegen die SF Oesede setzten sich die Grönegauer dank ihres überragenden Torhüters Emir Bostan mit 4:3 durch. In der letzten Partie zeigte die SG Hankenberge/Wellendorf Charakter und liess sich nicht abschlachten (was Türkspor noch geholfen hätte). Als Fazit beider Zwischengrunde ist festzustellen, dass die in sie gesteckten Erwartungen absolut erfüllt wurden. Wir freuen uns auf die morgige Endrunde, die vermutlich für weitere Überraschungen sorgen wird.