Hochspannung am ersten Zwischenrundenspieltag

Der erste Zwischenrundenspieltag hatte es in sich. Im "kleinen Masters" in Gruppe 1 setzte sich ein wenig überraschend Viktoria Georgsmarienhütte durch, in Gruppe 2 machte der SC Glandorf das Rennen. Der SV Bad Laerr und der hochgehandelte SC Melle hoffen als Gruppenzweite noch auf die Endrundenteilnahme.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Hüggelcup-Arena. Die Zuschauer bereuten ihr Kommen keineswegs. Zahlreiche enge, emotionale und hartumkämpfte Partien lieferten die Protagonisten. Der Krimi in Gruppe 1 spielte sich zwischen dem SC Melle und Viktoria 08 ab. Der SC Melle, der zuvor 15 Partien in Folge gewonnen hatte, ging durch Ustim Schröder mit dessen 13. Turniertor in Front. Die "Hütteraner" schlugen durch Carsten Gottwald zurück und glichen kurz nach der Pause aus. Exakt 17 Sekunden vor Schluss stellte Simon Holkenbrink den Endstand von 2:1 für Viktoria 08 sicher. Kurz vor Schluss verletzte sich der zwölffache Torschütze Gökhan Selvi an der Schulter- wir wünschen gute Besserung. Der BSV Holzhausen konnte wie der Hagener SV in der Hammergruppe nicht entscheidend in den Kampf um den Endrundeneinzug eingreifen. Auch in Gruppe 2 gab es enge Partien. Zunächst rang der SV Bad Laer in einem Spiel auf Augenhöhe den TuS Borgloh mit 3:2 nieder. Yannick Seete traf etwa fünf Minuten vor Schluss für den Vorjahresfinalisten. Die wackeren Jungs von Bernd Birkemeyer konnten den durchaus verdienten Ausgleich nicht mehr erzielen. Entscheidend um den Gruppensieg dann die Partie des stark verbesserten SC Glandorf gegen Bad Laer: Zunächst stand es zur Pause 1:1, Michael Oertlinger brachte den Bezirksligisten in Front. In Unterzahl (!) erzielte dann der treffsichere Jonas Schliehe-Diecks kurz vor dem Ende der Partie den erlösenden Ausgleich zum 2:2. Somit sind die Glandorfer in der Endrunde dabei, der SV Bad Laer sollte nach den Gesetzen der mathematischen Wahrscheinlichkeit mit 7 Punkten ebenfalls als einer der beiden besten Gruppenzweiten weiter im Turnier sein.