"Hüggelcup im Fieber des Landesliga-Hits"

Für manche Besucher ist es das vorweggenommene Endspiel: In der Zwischenrundengruppe A treffen der SC Melle 03 und der Titelverteidiger Viktoria Gm.-Hütte bereits heute aufeinander. Komplettiert wird das Feld durch Gaste-Hasbergen und die TSG Dissen. Auch die andere Gruppe verspricht Hochspannung. Die NOZ von heute hat die Atmosphäre sehr treffend eingefangen. Winfried Beckmann schreibt:

"Es ist angerichtet zur Zwischenrunde beim Hüggel-Cup. Und wie. Ausgerechnet die beiden Topteams von Viktoria GMHütte und SC Melle treffen heute in der Gruppe A aufeinander – der Knüller in der „Knüllergruppe“ A, in der die Spvg. Gaste-Hasbergen zudem mitmischt und TSG Dissen das Zünglein an der Waage spielen kann.

„Das ist unfassbar“, meint Thomas Lorenz, zusammen mit Holger Elixmann federführend für den reizvollen Hallenkick des SV Ohrbeck, wenn der Ball heute ab 17.30 Uhr in Hasbergen rollt und das Spiel der Spiele um 20.50 Uhr angepfiffen wird. Der Verlierer hat freilich noch eine Chance, die Endrunde am Donnerstag zu erreichen, denn die vier Ersten der vier Gruppen der Zwischenrunde – heute A und B, morgen C und D – kommen ebenso weiter wie die beiden Punktbesten der vier Zweiten. Also heißt die Devise: In den anderen Spielen punkten und treffen, denn auch das Torverhältnis kann den Ausschlag geben über den Einzug in die Sechser-Finalrunde.

In der Gruppe B der Zwischenrunde heute fehlt das Ausnahmeteam, was die Spannung erhöht, denn hier gibt es keinen Favoriten. Oder doch Viktoria Gesmold, wenn es gegen SV Bad Laer, TV Wellingholzhausen und Hagener SV II geht?

Klar, dass die Hasberger Halle heute wieder aus allen Nähten platzt, sodass frühes Kommen angesagt ist, um noch eine Karte zu ergattern. Am Freitag brannte die Luft am Hüggel – zunächst in packenden Spielen, dann in der traditionellen Taufe mit dem nachhaltigen Gurkenwasser. Lorenz und Elixmann sowie ihre Helfer waren mehr Beobachter als Hauptakteure, die vorwiegend aus Borgloh, Hasbergen und Ohrbeck kamen. Dabei stehen die Namen der „Kandidaten“, die erstmals dabei sind, auf einer Liste, werden dann aufgerufen, um auf einen Tisch zu steigen und einen mehr oder weniger tiefen Schluck aus dem Gurkenglas zu nehmen – Inhalt garantiert vielfältig. Die letzten der konditionsstarken Gäste gingen im Morgengrauen.

Natürlich nicht dabei Topspieler wie Fatmir Dusinovic (10), Jakub Akbayram (9) und Marco Börger (9) als bisher beste Torschützen sowie Manuel Niermann als sicherer Torhüter, die auch ohne die dritte Halbzeit ihren Spaß am Hallenkick hatten und weiter haben – heute und am liebsten auch Donnerstag."