VfL und Preußen nicht dabei

Die Organisatoren des Hüggelcup wurden heute von einer negativen Nachricht überrascht. Aufgrund zu befürchtender Ausschreitungen rivalisierender Osnabrücker und Münsteraner "Fans" entschieden die Leitung des Cups und die beteiligten Vereine, der VfL Osnabrück und der SC Preußen Münster gemeinsam, beide Teams aus dem Turnier zu nehmen.

Aus zuverlässiger Quelle erhielten die Organisatoren Kenntnis davon, dass sich Teile der gewaltbereiten Lager beider Städte bereits in Hasbergen verabredet hatten und dort ihre Auseinandersetzung aus dem Ligaspiel VfL Osnabrück gegen Preußen Münster im Frühherbst fortsetzen wollten.

Diesem Ansinnen wurde nun in enger und vertrauensvoller Abstimmung der Organisatoren mit der Gemeinde Hasbergen, dem VfL Osnabrück und dem SC Preußen Münster, die unisono die zunehmende Gewalt in und um die Spielstätten des Fußballs verurteilen, ein Riegel vorgeschoben.

Die bedauerliche Konsequenz ist, dass beide Vereine, die bereits vor dem Auseinandersetzungen rund um das Ligaspiel zugesagt hatten, nun nicht mehr als Zugpferde des hochkarätigen Ü32-Hüggelcups zur Verfügung stehen.

Die betroffenen Teams, die jeweils in starker Besetzung antreten wollten, und die Organisatoren sind masslos enttäuscht, dass einige Verirrte und Versprengte nun sogar schon "harmlose" Altherrenturniere sabotieren können.

Letztlich steht jedoch die Sicherheit der friedlichen Zuschauer und der Aktiven im Vordergrund, die sportlich angenehme und familiäre Atmosphäre, die beim Hüggelcup stets herrscht, darf nicht beeinträchtigt werden. Insofern bitten die Organisatoren um Verständnis, dass die Entscheidung nach Lage der Dinge nicht anders ausfallen konnte.

Eli.