2. Spieltag- Bericht der NOZ

Auch über den zweiten Spieltag berichtete die NOZ. Aufgrund der Verkehrsbehinderungen auf den Straßen ist derzeit etwas eher Redaktionsschluss- somit können in der Regel nicht alle Spiele in der Presse erwähnt werden. Der Artikel im Wortlaut:

 

 

 Rührender Abschied


Hasbergen. „Niemals geht man so ganz ...“. Mit einer stimmungsvollen Feier in der Hasberger Halle ist Schiedsrichter Hermann Bücker vom Hüggelcup verabschiedet worden. 20 Jahre hatte der bekannte und beliebte Unparteiische die Spiele des Hallenturniers begleitet. Gestern war Schluss. Bücker wurde zum „Ehrenschiedsrichter“ des Hüggelcups ernannt.

Sein langjähriger Wegbegleiter, der ehemalige Turnierorganisator Fred Rührwiem, würdigte im Rückblick noch einmal die Verdienste des Unparteiischen und erzählte einige Anekdoten aus gemeinsamer Zeit. „Es war richtig ergreifend“, schilderte Hüggelcup-Chef Holger Elixmann die Stimmung in der Halle, als das Licht gelöschte wurde und die rund 200 Zuschauer auf der Tribüne Wunderkerzen entzündeten. Schiedsrichter-Original Bücker verdrückte ein paar Tränen der Rührung.

Einen für die Halle eher ungewöhnlichen Ausgang nahm die gestrige Auftaktpartie BSV Holzhausn gegen Viktoria Gesmold. Das Spiel der beiden Mitfavoriten endete 0:0. Einen guten Eindruck hinterließ einmal mehr der FC Westerwiede, der mit 7:0 gegen den TSV Westerhausen gewann. Nicht zu erwarten war die 2:3-Niederlage des SV Bad Laer gegen den TuS Hilter.

Überraschend früh die Segel streichen musste der Hagener SV. Der Bezirksligist unterlag nach einem 16:0-Auftaktsieg gegen FC Westerwiede II der TSG Dissen (3:7) und dem SC Melle II (4:5). Als Dritter der Gruppe 2 war damit schon früh Feierabend für die Hagener.