Emotionen pur beim Hüggelcup

Ungefährdet erreichten die favorisierten SC Melle 03 und der BSV Holzhausen die Zwischenrunde. Zum Thriller entwickelte sich die letzte Partie zwischen Westerwiede und BW Schwege.

Es ging um den zweiten Platz in der Gruppe 6. Westerwiede reichte in der letzten Partie gegen Schwege ein Remis, die Schweger mussten gewinnen. Angefeuert von enthusiastischen Fans schnupperten die Blau-Weißen an der Zwischenrunde, gingen 1.0 in Führung. Nach der Pause kam Westerwiede in einer giftigen Partie zu zwei Treffern; dreieinhalb Minuten vor Schluß traf dann Peter Schöne für Schwege. Zehn Sekunden vor Schluß verzog dann ein Schweger freistehend nur knapp- Westerwiede ist weiter im Wettbewerb.

Insgesamt zog der BSV Holzhausen ungefährdet seine Kreise und zieht mit der Maximalpunktzahl und 20:4 Toren in die Zwischenrunde ein. Trainer Dirk Gellrich sieht noch Steigerungspotential bei seiner Truppe, wenn diese in der kommenden Runde mehr gefordert wird. Dass dieses geschehen wird, ist sicher. 

Schützenfeste feierte in der Gruppe 5 der SC Melle 03. Insgesamt 32 Treffer stehen für die Männer aus dem Grönegau zu Buche. 16:2 gegen Vasco da Gama, 14:1 gegen den TuS Hilter, der Bezirksoberligist ließ es richtig krachen. Fatmir Dusinovisc erzielte sieben Treffer, Markus Aulbert und Carsten Klamer waren je sechsmal erfolgreich. Spannend war jedoch die Partie der Meller gegen Viktoria Gesmold: Die geschickt verteidigenden Gesmolder kamen zu einem verdienten 2:2 gegen den Favoriten. Zwei Minuten vor Schluß erzielte Lukas Kleine-Kalmer den Führungstreffer für die Meller, sein Großcousin Jan Kleine-Kalmer, der sich mit insgesamt acht Treffern an die Spitze der Torschützenliste setzte, netzte 40 Sekunden vor Schluß zum vielumjubelten Ausgleich ein.

Tobias Brockmeyer, Co-Trainer der Meller nahm es nicht tragisch: "Das ist kein Beinbruch. Schön, dass beide Meller Mannschaften weiter sind.". Tobias Falke aus Gesmold war sehr zufrieden: "Wir haben gut verschoben, nur wenig Meller Chancen zugelassen."

Die jungen Schiedsrichter Jonas Flaspöhler und Tobias Kreienbrink hatten teilweise sehr aktive Partien zu leiten, lösten diese Aufgabe jedoch gekonnt und sicher.

Die Halle in Hasbergen war ausserordentlich gut gefüllt, am 27.12. ist aufgrund der spektakulären Konstellation in der Zwischenrunde erstmals in diesem Jahr mit einer restlos ausverkauften Halle zu rechnen. Es ist sinnvoll, sich bereits am morgigen Tag mit Zwischenrundentickets auszustatten!

Eli.