» Regeln zum Cup

Spielort
Gespielt wird in der Hasberger Sporthalle am Schulzentrum nach den derzeit gültigen Hallenregeln des DFB und den Ergänzungen nach dieser Ausschreibung.


Spielmodus
Die Hauptrunde wird in 8 Gruppen mit je 4 Mannschaften ausgetragen; die Gruppenersten und Gruppenzweiten erreichen die Zwischenrunde. Die Zwischenrunde wird in 4 Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften ausgetragen; die ersten Mannschaften jeder Gruppe und die zwei bestplazierten Gruppenzweiten sind für die Endrunde qualifiziert.

Bei Punkt- und Torgleichheit in den Gruppenspielen entscheiden die mehr geschossenen Tore; sind auch diese gleich, zählt der direkte Vergleich; erst dann erfolgt zur Entscheidung ein 9 m - Schießen. In der Endrunde erfolgt bei Unentschiedenem Ausgang ein sofortiges 9 m - Schießen. Die Spielzeit in den Gruppenspielen beträgt 2 x 10 Minuten mit Seitenwechsel.

In der Endrunde beträgt die Spielzeit 2 x 10 Minuten mit Seitenwechsel (jeweils zentrale Zeitnahme). Anstoß hat immer die im Spielplan erstgenannte Mannschaftt. Sollte eine Mannschaft nicht rechtzeitig antreten, wird nach einer Wartefrist von 2 Minuten das Spiel mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den Gegner gewertet.

Eine Mannschaft besteht aus bis zu 10 Spielern , von denen bis zu fünf (ein Torwart und vier Feldspieler) gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen. Das Auswechseln von Spielern ist gestattet und hat von der eigenen Torauslinie zu erfolgen.
„Fliegender Wechsel“ und „Wieder-Einwechseln“ ist gestattet. Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl Spieler auf dem Spielfeld, so ist das Spiel zu unterbrechen und der Spieler, der zu früh das Spielfeld betreten hat, mit einer 2 Minuten-Zeitstrafe zu belegen.

Ein Spieler der für eine Mannschaft z.B. einer dritten Mannschaft spielt gilt für das gesamte Turnier auch für die Qualifikation als Festgespielt und darf in einer anderen Mannschaft wie z.B. vierte, zweite, oder erste Mannschaft nicht mehr eingesetzt werden.

 

Strafen
Folgende Strafen können von den Schiedsrichtern, die vom NFV-Kreis Osnabrück-Land gestellt werden, ausgesprochen werden:
- 2 Minuten-Zeitstrafe
- Rote Karte

Eine Mannschaft, die eine 2 Minuten-Zeitstrafe erhält, kann sich nach einem gegnerischen Torerfolg auch vor Ablauf der Zeitstrafe wieder vervollständigen. Eine Mannschaft, die einen Feldverweis mit Roter Karte erhält, darf sich nach einem gegnerischen Torerfolg, sonst frühestens jedoch nach 3 Minuten, wieder vervollständigen. „Vervollständigen“ im Sinne dieser Ausschreibung bedeutet, dass z. B. bei zwei Zeitstrafen bzw.

Roten Karten einer Mannschaft bei einem gegnerischen Torerfolg ein Spieler sofort wieder teilnehmen darf, der zweite Spieler erst nach einem weiteren Torerfolg. Ein Spiel ist abzubrechen, wenn sich auf Grund von Zeitstrafen bzw. Roten Karten nicht mehr als 2 Spieler inkl. Torwart einer Mannschaft auf dem Spielfeld befinden. Sofern jeweils ein Spieler von beiden Mannschaften gleichzeitig eine 2 Minuten-Zeitstrafe erhält, erfolgt nach einem gegnerischen Torerfolg vor Ablauf der Zeitstrafen keine Komplettierung der eigenen Mannschaft.

Eine zweite 2 Minuten-Zeitstrafe in einem Spiel wird mit der Roten Karte geahndet. Bei Feldverweis mit der Roten Karte scheidet der jeweils betroffene Spieler aus dem Turnier aus und ist der zuständigen spielleitenden Stelle sofort zu melden. Spieler sind bei einem Feldverweis nicht automatisch gesperrt; auf unverzüglichen Antrag des Spielausschusses kann der Vorsitzende des zuständigen Sportgerichts die Spieler im Wege der einstweiligen Verfügung vorläufig sperren.

Die Strafgewalt des Schiedsrichters beginnt mit Betreten des Spielfeldes zum Spielbeginn und endet mit dem Verlassen des Spielfeldes nach dem Schlusspfiff. Während dieses Zeitraums können/müssen persönliche Strafen gegen den Spieler, Auswechselspieler oder bereits ausgewechselte Spieler ausgesprochen werden. Dies erfolgt mit Aussprache einer 2 Minuten-Zeitstrafe bzw. dem Zeigen der Roten Karte. Trifft der Schiedsrichter eine solche Entscheidung, so handelt es sich um eine Tatsachenentscheidung, die nach Zeigen der Roten Karte eine Mindeststrafe nach sich zieht.


Spielbestimmungen
Es wird darauf hingewiesen, dass das Tragen jeglichen Schmucks oder schmuckähnlicher Gegenstände für die Spieler während des Spiels untersagt ist. Das Tragen von Schienbeinschützern/-schonern ist für alle Spieler verpflichtend.
Die Abseitsregel ist aufgehoben. Überschreitet der Ball an der Seitenlinie zur Tribüne die Bande, wird das Spiel mit Einrollen fortgesetzt.

Es gilt die Rückpassregel. Wenn ein Feldspieler den Ball absichtlich seinem Torwart mit dem Fuß zuspielt, ist es diesem untersagt, den Ball mit den Händen zu berühren. Tut er dies dennoch, ist ein Freistoß zu verhängen. Berührt der Torhüter den Ball mit der Hand, nachdem er ihn direkt durch einrollen eines Mitspielers erhalten hat, ist ein Freistoß zu verhängen.

Bei Verstößen hiergegen erfolgt der Freistoß an dem Punkt des Torkreises,
der dem Punkt am nächsten liegt, an dem der Torwart den Ball mit der Hand berührt hat. Wenn der Torwart den Ball länger als fünf bis sechs Sekunden in den Händen hält, hat der Schiedsrichter dies als unsportliche Verzögerung zu betrachten und durch Freistoß zu ahnden. Ein Freistoß ist auch dann zu verhängen, wenn der Torwart den Ball länger als fünf bis sechs Sekunden mit dem Fuß führt, aber noch berechtigt ist, den Ball in die Hand zu nehmen.

Dies gilt auch für den Fall, dass der Torwart den Ball zunächst außerhalb des Strafraums mit dem Fuß angenommen hat. Hat der Ball die Torauslinie überschritten, nachdem er zuletzt von einem Angreifer berührt worden war, darf ihn nur der Torwart durch Werfen, Rollen oder durch Abstoß wieder ins Spiel bringen. Er ist erst wieder im Spiel, wenn er den Straf- bzw. Torraum verlassen hat. Überschreitet der Ball die Torauslinie, nachdem er von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft (einschließlich Torwart) zuletzt berührt wurde, erfolgt Eckstoß. Bei Berührung der Hallendecke bzw. der Aufbauten an Hallendecke und Seite wird das Spiel mit Freistoß an der Stelle fortgesetzt, die unterhalb des Punktes liegt, an der Ball die Hallendecke bzw. die Aufbauten berührt
hat.

Tore können aus beiden Spielfeldhälften erzielt werden. Ein Tor kann von einem Torwart im laufenden Spiel mit der Hand nicht erzielt werden. Ebenso ist es dem Torwart untersagt, den Ball nach einem Toraus über die Mittellinie zu werfen, ohne das der Ball von einem anderen Spieler berührt wurde. Bei Verstößen hiergegen erfolgt ein Freistoß für die gegnerische Mannschaft an dem Punkt der Mittellinie, an welcher der Ball diese überschritten hat.

Der Torwart darf nur zu Abwehrzwecken den Torkreis verlassen. Bei Verstößen hiergegen erfolgt ein Freistoß an dem Punkt, wo der Torwart den Ball unerlaubt gespielt hat. Alle Freistöße sind indirekt auszuführen, wobei die Gegenspieler ebenso wie beim Einrollen, Eckstoß und Abstoß einen Abstand von mindestens 3 m einzuhalten haben.


Strafstöße
Strafstöße werden von der gestrichelten 9 m - Linie ohne Anlaufbeschränkung ausgeführt. Bei einem 9 m - Schießen zur Spielentscheidung sind von jeder Mannschaft vorab fünf Schützen zu bestimmen, die sich bei Spielschluss nicht auf dem Spielfeld befunden haben müssen. Ist nach jeweils fünf Schützen noch keine Entscheidung gefallen, ist das 9 m - Schießen mit jeweils einem Spieler bis zur Entscheidung fortzusetzen; hierbei ist die Reihenfolge der o. g. ersten Schützen wieder einzuhalten.


Spielberechtigung
Vereine dürfen nur Spieler einsetzen, die eine ordnungsgemäße Spielberechtigung für die teilnehmende Mannschaft besitzen und nicht gesperrt sind.


Spielerliste – Spielberichte
Vor Beginn des Turniers hat jede Mannschaft eine Spielberichtsliste mit Nummerierung der Spieler und den Spielerpässen der eingesetzten Spieler zu erstellen und mit der Pasmappe der Turnierleitung zu übergeben.


Schiedsgericht
Die getroffenen Schiedsrichter-Entscheidungen sind Tatsachenentscheidungen. Sollten sich darüber hinaus Streitigkeiten ergeben, entscheidet unanfechtbar das Schiedsgericht, das aus der Turnierleitung besteht. Die Turnierleitung besteht pro Spieltag aus zwei Vertretern.


Kurzerläuterungen /-hinweise zu den wichtigsten Ausschreibungspunkten, die jeder Spieler/Trainer/Betreuer wissen sollte:

Wir sind grundsätzlich an die Rahmen-Richtlinien des DFB für Fußballspiele in der Halle gebunden und können diese nur ergänzen, aber nicht außer Kraft setzen.

Die im Spielplan erst genannte Mannschaft spielt in der von der Tribüne aus gesehen linken Hallenseite und hat immer Anstoß

Auswechseln nur auf der Seite neben dem Tor in der eigenen Hälfte.

Jeder Verstoß führt zu einer (sicherlich vermeidbaren) Zeitstrafe

Schmuck oder schmuckähnliche Gegenstände (z. B. Ketten, Ohrringe) dürfen wegen einer möglichen Verletzungsgefahr im Spiel nicht getragen werden

Das Tragen von Schienbeinschonern im Spiel ist Pflicht! Dabei handelt es sich um eine reine Schutzmaßnahme für die Spieler, weil in der Halle ein mindestens ebenso großes Verletzungsrisiko wie auf dem Feld besteht

Zum Torwartspiel: unsportliche Verzögerung, wenn der Torwart den Ball länger als fünf bis sechs Sekunden in den Händen hält; zudem auch unsportlich, wenn er den Ball theoretisch mit der Hand aufnehmen dürfte, ihn aber länger als fünf bis sechs Sekunden am Fuß führt.
Demzufolge keine unsportliche Verzögerung, wenn z. B. der Torwart den Ball von seinem Mitspieler erhält, den Ball aber wegen der Rückpassregelung nicht aufnehmen dürfte. Zudem darf der Torwart den Kreis nur zu Abwehrzwecken verlassen. Ein Abwehrzweck liegt nur dann vor, wenn ein gegnerischer Spieler ohne die Aktion des Torwartes an den Ball gekommen wäre.

Als Abstände (beim Freistoß, Eckstoß, Abstoß, Einrollen) sind jeweils 3 m einzuhalten.

Die Rote Karte bedeutet für den jeweiligen Spieler das Ausscheiden aus dem gesamten Turnier.