Hochspannung beim Hüggelcup

Am zweiten Zwischenrundenspieltag herrschte Hochspannung beim Hüggelcup. Als Gruppenerste qualifizierten sich der SV Bad Laer und der SC Glandorf für die Endrunde. Als Gruppenzweite bleiben der SV Bad Rothenfelde und der TuS Hilter im Wettbewerb.

Durch zwei Remis zu Beginn -4:4 zwischen Bad Rothenfelde und Bad Laer sowie 1:1 zwischen Hilter und Glandorf - reichte es für die gestrigen Gruppenzweiten vom SC Melle II und den SF Oesede nicht mehr. Es waren in diesem Jahr sieben Punkte für das Erreichen der Endrunde notwendig- ein absolutes Novum.

Der SV Bad Laer besiegte in einer spektakulär spannenden Partie die höher eingeschätzte Viktoria aus Gm.-Hütte mit 5:4- das entscheidende Tor erzielte Daniel Klein. Gegen den TSV Riemsloh liess das Team aus dem Kurort dann nichts mehr anbrennen. Hütte verlor dann noch äusserst knapp gegen den SV Bad Rothenfelde mit 1:2 und musste somit überraschend die Segel streichen.

In der Gruppe D wiederholte der TuS Hilter sein Husarenstück aus dem Vorjahr und erreichte erneut die Endrunde des Hüggelcups. Entscheidend hierfür war das unglaublich enge 3:2 gegen das bissige Team der TSG Dissen. Gegen den Bezirksligisten aus Glandorf hatte es zunächst ein Remis gegeben- gegen den chancenlosen SuS Buer setzten sich die Hilteraner dann locker durch.  Der SC Glandorf profitierte von Undiszipliniertheiten der TSG Dissen. Beim Stande von 2:2, das für beide Teams das Aus bedeutet hätte, und noch 16 Sekunden zu spielen waren, war der SC Glandorf in numerischer Überzahl. Zwei weitere Spieler wurden wegen unentwegten Reklamierens vom Platz gestellt- die Regel stellt fest, dass die Partie dann abgebrochen wird. Die Wertung lautet dann 5:0- Glandorf im Glück.  

Überraschungen? Ja, auf alle Fälle- die morgige Endrunde verspricht erneut Hochspannung und gewiss auch das ein oder andere Unerwartete. Wir freuen uns auf ein hochklasiges Finale des 29. Hüggelcups.