(Ziemlich) Klare Verhältnisse

Die Favoriten sorgten am zweiten Vorrundenspieltag für ziemlich klare Verhältnisse. Ohne in wirklich ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten, setzten sich der SC Melle 03, Viktoria Gesmold, der SC Glandorf und SuS Buer durch. Gleichwohl gab es im Verlaufe des Turniertages durchaus einige Überraschungen..

Insbesondere der Erfolg des SuS Buer wurde von den zahlreichen mitgereisten Fans frenetisch gefeiert. Das Team von Wadimir Goting hatte bereits gegen Niedermark II beim 4:2 nichts anbrennen lassen und machte den Einzug in die Zwischenrunde bereits in der zweiten Partie mit einem 6:2 gegen die SG Hankenberge/Wellendorf perfekt. Zu diesem Zeitpunkt war auch der SC Glandorf bereits nach zwei lockeren Auftaktsiegen sicher weiter. Die abschliessende Partie zwischen Glandorf und Buer brachte dann die Entscheidung über den Gruppensieg. Nach dem 3:3 wurden die Glandorfer aufgrund des besseren Torverhältnisses Gruppensieger.

Der von vielen Experten als Topfavorit auf den Titel genannte SC Melle 03 startete mit einem 9:0 gegen BW Schwege entspannt ins Turnier, tat sich dann in der zweiten Partie gegen Viktoria Gesmold beim 3:1 lange Zeit schwer. Die individuelle Qualität des mit allen Hallenspezialisten angetretenen Landesligsten setzte sich letztlich durch. Da Viktoria Gesmold gegen Niedermark gewonnen hatte und sich in der abschliessenden Partie gegen BW Schwege schadlos hielt, ziehen aus der Gruppe 4 zwei Teams aus dem Grönegau in die Zwischenrunde ein. Eine Sensation erreichte die wackere Spvg. Niedermark, als sie den achtmaligen Titrlträger SC melle in der dritten Partie mit 4:2 besiegten. Torhüter Dominik Gebhart wuchs dabei über sich hinaus. So hofften die Niedermarker am Ende noch, das Ergebnis zwischen Schwege und Gesmold spielte den Blau-gelben nicht in die Karten.

Besonders erfreulich war neben dem sehr ordentlichen Besuch des zweiten Vorrundenspieltages die Tatsache, dass die Spiele allesamt besonders fair waren.Die guten Schiedsrichterleistungen von Silvio Mrohs und Florian Hotfilter trugen dazu massgeblich bei.